Friday, April 17, 2026

Teil 2 Rems Mur Kreis , Betreuer unter Verdacht

Im Rems-Murr-Kreis gibt es einen schwerwiegenden Verdacht gegen einen Kindertagesbetreuer. 

Hat der Mann ihm anvertraute Kinder mehrfach missbraucht?

 
Rems-Murr-Kreis. Nach gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Aalen geführten Ermittlungen hat das bei der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe eingerichtete Cybercrime-Zentrum Baden-Württemberg gegen einen Mann aus dem Rems-Murr-Kreis Anklage zum Landgericht Stuttgart erhoben. Dem tatverdächtigen deutschen Staatsangehörigen werden in der Anklageschrift unter anderem der schwere sexuelle Missbrauch von Kindern, der sexuelle Missbrauch von Schutzbefohlenen und die Herstellung kinderpornographischer Inhalte vorgeworfen. Der Mann war bis zu seiner Festnahme als Kindertagesbetreuer tätig. Er soll unter anderem seit dem Jahr 2020 bis zu seiner Festnahme im Oktober 2025 in insgesamt 41 Fällen sexuelle Handlungen an oder vor jeweils mindestens einem von insgesamt acht ihm anvertrauten Kindern im Tatzeitalter von zwischen 0 und 12 Jahren vorgenommen haben. Ihm liegt zudem zur Last, in zwei Fällen sexuelle Handlung der Kinder untereinander aufgezeichnet zu haben. Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass der Tatverdächtige anderen kinderpornografische Inhalte zugänglich gemacht hat.

Ermittlungen führen zu Anklageerhebung
Der Tatverdacht gegen den geständigen Angeschuldigten ergab sich aus Ermittlungen der bayerischen Strafverfolgungsbehörden in einem Peer-to-Peer-Netzwerk.
Die Auswertung der bei dem Angeschuldigten beschlagnahmten elektronischen Geräte ergab den Verdacht des vielfachen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern und führte zu der Festnahme des Mannes Anfang Oktober 2025 und somit zum Abbruch des Kontaktes zu den betroffenen Kindern. Der Angeschuldigte befindet sich seitdem ununterbrochen in Untersuchungshaft. Über die Zulassung der Anklageschrift muss nun das Landgericht Stuttgart entscheiden.

Monday, April 13, 2026

Missbrauchs-Anklage gegen Kindertagesbetreuer



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Baden-Württemberg
Kindesmissbrauch in 41 Fällen

Missbrauchs-Anklage gegen Kindertagesbetreuer
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Stand
25.3.2026, 18:53 Uhr
Missbrauchs-Anklage gegen Kindertagesbetreuer


Einem Tagesvater aus dem Rems-Murr-Kreis wird unter anderem schwerer sexueller Missbrauch von Kindern und Schutzbefohlenen vorgeworfen. Das hat die Polizei am Mittwoch mitgeteilt. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Verdächtigen auch die Herstellung kinderpornographischer Inhalte vor. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft.

Jerry Sandusky: 45 Anklagepunkte wegen sexuellem Missbrauch


Jerry Sandusky

Gerald Arthur "Jerry" Sandusky (geb. 26. Januar 1944) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Footballtrainer, der als Assistenzcoach der Penn State Nittany Lions große Bekanntheit erlangte. Er wurde 2012 wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen in einem der schwerwiegendsten Skandale in der Geschichte des amerikanischen College-Sports verurteilt.

Wichtige Fakten

Geboren: 26. Januar 1944, Washington (Pennsylvania)

Funktion: Defensive Coordinator, Penn State University (1969-1999)

Organisation: Gründer der Wohltätigkeitsorganisation The Second Mile (1977)

Verurteilung: 2012, 45 Anklagepunkte wegen sexuellem Missbrauch

Strafe: 30-60 Jahre Haft, derzeit im Laurel Highlands Correctional Institution.

Frühe Karriere und Ruf

Sandusky galt jahrzehntelang als einer der besten Defensivtrainer im College Football. Unter Cheftrainer Joe Paterno gewann Penn State zwei nationale Meisterschaften. Sein Engagement für Jugendliche und seine Stiftung The Second Mile, die gefährdete Kinder unterstützte, verschafften ihm breite gesellschaftliche Anerkennung.

Der Missbrauchsskandal

Zwischen 1994 und 2009 missbrauchte Sandusky laut Gerichtsurteil mindestens zehn Jungen, viele davon aus seiner eigenen Stiftung. Die Übergriffe fanden teils in den Umkleideräumen der Universität oder in seinem Haus statt. Der Fall führte 2011 zu seiner Verhaftung und löste eine nationale Empörung aus, die auch zur Entlassung von Paterno und mehreren Universitätsbeamten führte.


Prozess und Folgen

Im Juni 2012 befand eine Jury Sandusky in 45 von 48 Anklagepunkten für schuldig. Das Gericht verhängte eine Haftstrafe von bis zu 60 Jahren. Die Universität Penn State zahlte später über 60 Millionen US-Dollar an Opferentschädigungen. Untersuchungen stellten fest, dass leitende Universitätsfunktionäre, darunter auch Paterno, Missbrauchshinweise über Jahre ignoriert oder nicht gemeldet hatten


Leben nach der Verurteilung

Sandusky, der weiterhin seine Unschuld beteuert, hat wiederholt Berufung eingelegt, die bislang erfolglos blieb. Er sitzt eine langjährige Haftstrafe in einem Gefängnis für ältere Insassen ab. Seine Ehefrau Dottie hält bis heute an seiner Unschuld fest und besucht ihn. 

Wiedersprüche bei Trump zur Epstein Akte !!


Trump soll 2006 über Epstein gesagt haben, »jeder« wisse Bescheid
»Gott sei Dank, dass Sie ihn stoppen, jeder weiß, dass er das tut«: Ein ehemaliger Polizeichef schildert in einem FBI-Protokoll ein Telefonat mit Donald Trump kurz nach Start der Ermittlungen gegen Epstein.

US-Präsident Donald Trump beharrt darauf, nichts von den Machenschaften Jeffrey Epsteins gewusst zu haben. Nun hat das Justizministerium die Aussage eines ehemaligen Polizeichefs aus Florida veröffentlicht, die ein anderes Bild zeichnet. 2006 soll Trump zu ihm gesagt haben, »jeder« wisse über Epsteins Verhalten Bescheid. Das berichten die Nachrichtenagentur Reuters und mehrere US-Medien.

Bei dem veröffentlichten Dokument handelt es sich demnach um eine schriftliche Aufzeichnung eines FBI-Verhörs aus dem Jahr 2019 mit dem ehemaligen Polizeichef von Palm Beach, Michael Reiter. Er behauptet, Trump habe ihn angerufen, nachdem Ermittler eine Untersuchung gegen Epstein eingeleitet hatten, und gesagt: »Gott sei Dank, dass Sie ihn stoppen, jeder weiß, dass er das tut.« In dem Protokoll wird Reiter zudem mit der Aussage zitiert, Trump habe Epstein aus seinem Klub Mar-a-Lago ausgeschlossen; »die Leute in New York« wüssten, dass Epstein »widerwärtig« sei.

Trump hat wiederholt erklärt, er habe von Epsteins Straftaten nichts gewusst. Als Reporter ihn 2019 nach seiner Einschätzung zu Epstein fragten, sagte Trump: »Nein, ich hatte keine Ahnung. Ich hatte keine Ahnung. Ich habe seit vielen, vielen Jahren nicht mehr mit ihm gesprochen.«

Reiter behauptete laut dem Dokument außerdem, Trump habe ihm gesagt, Ghislaine Maxwell sei Epsteins »Mitarbeiterin«. Man solle sich auf sie konzentrieren, sie sei »böse«. Maxwell wurde 2021 wegen ihrer Rolle bei der Anwerbung minderjähriger Mädchen für Epstein verurteilt. Sie schweigt bisher zu den Vorwürfen

Das US-Justizministerium erklärte gegenüber der »BBC«, es seien keine Belege dafür bekannt, dass Trump damals Kontakt zu Strafverfolgungsbehörden aufgenommen habe. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, sagte bei einer Pressekonferenz, das Telefonat könne »stattgefunden haben oder auch nicht«.

Die neuen Epstein-Akten schärfen das Bild eines Mannes, der die globalen Eliten miteinander vernetzte. Sein System basierte auf dem Handel mit Sex, Macht und Geld. Die Reichen und Mächtigen hofierten ihn trotz seiner Taten.

Sexuelle Übergriffe in Ungarns Kinder und Jugendheimen

 


Vertuschungvorwürfe: Die Regierung unter Viktor Orbán wird beschuldigt, von den Missbrauchsfällen gewusst, diese aber vertuscht zu haben.
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In Ungarn ist ein ernster Skandal um Missbrauchsfälle in staatlichen Kinder- und Jugendheimen gedeckt worden. Berichten zufolge wurden mehr als 320 Kinder in staatlicher Obhut Opfer sexueller Gewalt. 
stol.it
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Hier sind die wichtigsten Punkte zu der Situation (Stand Ende 2025 / Anfang 2026):
Weitverbreiteter Missbrauch: Ein interner Regierungsbericht, der an die Öffentlichkeit gelangte, deckte Pädophilie und Zwangsprostitution in ungarischen Kinderheimen auf.
Vertuschungvorwürfe: Die Regierung unter Viktor Orbán wird beschuldigt, von den Missbrauchsfällen gewusst, diese aber vertuscht zu haben.
Proteste: Zehntausende Menschen in Ungarn protestierten gegen die Regierung und forderten den Rücktritt Orbáns.
Politische Auswirkungen: Die Affären um den Kindesmissbrauch, kombiniert mit anderen Skandalen, haben das System Orban unter Druck gesetzt.